Superman Returns

Meine heutige Filmkritik behandelt den Film "Superman Returns". Es ist kein aktueller Film, doch ich habe mich lange gescheut, den Film zu gucken, da ich nicht wirklich ein Freund von Superman bin. Ich glaube, dass es vor allem an der Serie "Louis & Clark" liegt, denn ich fand die echt nicht zu ertragen und wenn ich heute mal bei "Desperate Housewives" hängen bleibe, krieg ich immer noch Krisenzustände, wenn ich Teri Hatcher sehe.

Nichts desto trotz habe ich mich doch entschieden, den neusten Supermanstreifen zu sehen. Vor allem, da Regiesseur Bryan Singer mit seinen bisherigen Comicverfilmungen (X-Men, X-Men 2) einen recht guten Eindruch hinterlassen hat.

Filmdaten

Regie: Bryan Singer

Drehbuch: Michael Dougherty, Dan Harris

Musik: John Ottman

Kamera: Newton Thomas Sigel

Produktion: Gilbert Adler, John Peters, Bryan Singer

Cast: Brandon Routh (Superman), Kate Bosworth (Louis Lane), Kevin Spacy (Lex Luthor), Parker Posey (Kitty Kowalski), James Marsden (Richard White)

Handlung 

Die Handlung ist folgende. Superman machte sich auf den Weg nach Krypton, um herauszufinden, ob und wenn ja was von seinem Heimatplaneten übrig ist. Als er zurück kommt, erkennt er, dass sich die Menschen an ein Leben ohne ihn gewöhnt haben. Allen voran Louis Lane. Pünktlich zu Supermans Rückkehr plant Erzfeind Lex Luthor mit Hilfe außerirdischer Technologie (von Krypton) einen neuen Kontinent vor der Ostküste der Vereinigten Staaten zu erschaffen und die neu gewonnenen Landmassen zu regieren. Natürlich kommt es zum Showdown zwischen den Superhelden im Kostüm und dem Mann ohne Haare.

 

Einzelkritik 

Brandon Routh verkörpert die Rolle des Superman jedoch recht glaubhaft - zumal und da bin ich sehr froh, die Auftritte des tollpatschigen Clark Kent recht gering waren.

Kate Bosworth war nicht wirklich überzeugend, doch das liegt wohl auch daran, dass ihre Rolle einfach schlecht geschrieben bzw. angelegt war.

Kevin Spacy hat mich den ganzen Film über an seinen Auftritt bei "Austin Powers - Goldständer" erinnert - dort parodiert er den Dr. Evil und hat verblüffende Ähnlichkeit mit Lex Luthor. Ansonsten war die Rolle halt die eines Bösewichts - seltsam, manchmal irritierend und dennoch recht angenehm.

Parker Posey´s Rolle als Kitty hat für mich absolut keinen Sinn ergeben. Sie erfüllt keinen wirklichen Zweck in der gesamten Handlung, ihre Gewissensbisse werden nur kurz angedeutet und erschweren es, die Bedeutung der Rolle zu erfassen.

James Marsden hätte lieber im dritten Teil von X-Men Cyclops spielen sollen, anstatt die Rolle des neuen Freundes der Superhelden-Geliebten zu miemen. Diese Rollen sind immer wenig dankbar, denn auch wenn er ein absoluter Good-Guy zu seien scheint, wirkt er neben Superman halt nur wie ein Lückenfüller.

Kritik 

Insgesamt kann man den Film in einem Satz beschreiben. Man fragt sich hinterher, wieso man über zwei Stunden einen wenig mitreißenden und recht öden Films geguckt hat, anstatt die Zeit sinnvoller zu nutzen.

Mir ist bis heute nicht klar, wieso dieser Film über 300 Mio. $ kostete. Man hätte ein paar Effekte weg lassen sollen und dafür einen Drehbuchschreiber mehr engagieren sollen.

Für Superman-Fans sicherlich ein erträglicher Film - doch in Konkurrenz mit anderen Comicverfilmungen nur ein kleines Nebengeräusch.

Note: 4

10.10.07 02:47

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen